Dieses Wochenende sollte mal wieder ein Ausflug anstehen, welcher eine schöne Abwechslung von dem eher mässig interessanten Dakar bieten sollte. Deswegen wollten Laura (eine andere luxemburgische Praktikantin) und ich nach St. Louis in den Norden des Landes um den Parc du Djouj zu besuchen. Für die 260km lange Strecke sollten wir fast 6 Stunden benötigen, was weniger am Strassenzustand lag, sondern eher daran, dass der Fahrer unbedingt noch einen Blumentopf kaufen wollte. Nach mehrmaligem Anhalten und den obligatorischen Preisverhandlungen hatte er jedoch noch immer keinen Blumentopf gefunden und wir setzten die Fahrt fort. Die Beobachtung diverser Unfallfahrzeuge trug indes nicht unbedingt zur Entspanntheit der Insassen bei.
St. Louis liegt zum Teil auf einer Insel an der Flussmündung des Senegal-Flusses. Die besagte Insel ist nur durch eine einzige Brücke mit dem Festland verbunden. Genau diese sollte nun am Tag unserer Ankunft repariert werden und so unpassierbar sein. Damit fiel auch unser Plan ins Wasser auf der Insel zu nächtigen. Stattdessen fanden wir spontan eine andere Herberge. Solange man das Licht anliess war es akzeptabel, knipste man es allerdings aus und gleich wieder an, konnte man beobachten wie der Boden sich bewegte. Wir waren scheinbar in einer Kakerlakenzuchtstation gelandet...
Am anderen Morgen fuhren wir gleich in den Nationalpark Djouj, dem drittgrössten ornithologischen Reservat der Erde mit über 3 Millionen Vögel rund 400 verschiedener Arten. Uns zeigten sich tausende Pelikane, ausserordentlich faszinierend die Vögel in solch grosser Zahl zu beobachten.
Hier einige Eindrücke die man nicht so gut in Worte fassen kann:
Wunderschöne Vögel und wunderschöne Fotos.
AntwortenLöschendas erste foto ist aber auch großes kino! schön!
AntwortenLöschen